Geh deinen Weg

Hallöchen ihr Lieben!

Kennt ihr das, wenn Leute die ihr kennt, oder auch nicht kennt, euch beeinflussen?

Ich denke, da fühlen sich einige unter uns angesprochen, unter anderem ich selbst. Aber warum tun Menschen so etwas?

Es fängt bei Kleinigkeiten an, man geht mit einer Freundin shoppen und findet ein total süßes Teil, welches man der Freundin direkt zeigt um ihre Reaktion zusehen, man möchte ja schließlich auch, dass anderen der eigene Kleidungsstil gefällt! Tja, die Reaktion der Freundin ist alles anderes als erwartet. Sie ist ehrlich, was natürlich gut so ist! Aber man lässt das Teil, welches man gerne gekauft hätte, im Laden einsam und verlassen zurück! (Na gut, in manchen Fällen, wäre eine gute Freundin mit der Wahrheit wirklich angebracht! Ich spreche hier von einem Kleidungsstück, welches nicht mehr in der Mode ist, oder auch nie war-nicht von der falschen Kleidergröße)

In unserer Gesellschaft ist es halt wichtig, was andere über einen denken. Wer ist schon gern ein Außenseiter? Ich denke niemand, oder die Wenigsten.

Das war nur ein Beispiel, welches natürlich keinen Einfluss auf unsere Zukunft, oder andere wichtige Dinge hat. Aber meiner Meinung nach, zeigt das kleine Beispiel schon, welche Auswirkungen andere auf uns haben.

Nehmen wir mal ein größeres Ziel. Denkt an euren größten Traum- ich muss dazu sagen, ich denke viele Träume können verwirklicht werde, wenn man dafür kämpft! Wie viele unter uns haben einen Traum gehabt, den sie NICHT verfolgt haben, weil sie vor den Kommentaren anderer Angst hatten? Dieser Traum existiert, aber haben Angst zu versagen, weil die anderen könnten einen ja auslachen? Ist es uns nicht allen schon so ergangen? Aber man sollte eher über die Leute lachen, die es nicht versuchen.

Wenn ich mich selbst als Beispiel nehme: Ich war nie eine Musterschülerin und wenn meine damaligen Lehrer wahrscheinlich hören, dass gerade ich studiere, fallen diese wahrscheinlich aus allen Wolken. Ich hatte eine Hauptschulempfehlung nach der Grundschule, bin allerdings trotzdem auf die Realschule gegangen und musste dort in den letzten Jahren ziemlich um meine Versetzung bangen. Letztendlich habe ich es ohne zu wiederholen geschafft und bin dann auf die Höhere Handelsschule gegangen. (Okay, da musste ich dran glauben und die 11. Klasse wiederholen 😀 ), aber hey wie ihr seht, danach hab ich es geschafft!! Im Anschluss habe ich meine Ausbildung zur Groß- und Außenhandelskauffrau mit der Fachrichtung Außenwirtschaft vollendet und wurde im Vertrieb Innendienst übernommen. Der Beruf hat mir wirklich Spaß gemacht, aber irgendwie war es nicht das, was ich wirklich bis zur Rente machen wollte, dementsprechend habe ich gekündigt. Ich bekam von einigen zu hören, dass sie es an meiner Stelle nicht tun würden, da ich ja einen Job habe und festes Einkommen und es schwer sei wieder nichts zu haben. Natürlich war es keine leichte Entscheidung, da ich eine andere Branche anstrebe und auch die Stadt gewechselt habe, wo ich niemanden kannte. Aber was andere können kann ich auch. Denk ihr, dass Sicherheit immer die klügste Entscheidung ist? Nein, ich denke nicht! Man sollte das tun, was einem Spaß macht.

Man sollte nicht immer den leichteren Weg gehen, denn der Schwere ist am Ende, durch den man sich weiterentwickelt. Glaubt an euch, denn mit einer negativen Einstellung wird es erst recht nichts!

Eure Pinkina 😘

P.S. ich bin nun im 6. Semester, also kurz vorm Ende und hab es tatsächlich fast geschafft!

2 Kommentare

  1. Moin. Nun habe ich mir Deinen Text sehr interessiert durchgelesen. Da fand ich so einiges, was mich an meine Vergangenheit erinnerte. Mittlerweile bin ich fast 68, aber immer noch der olle Träumer, der alles daran setzt, das seine Träume auch Realität werden. In den meisten Fälle sind sie es geworden. Man muss nur wollen. „per aspera ad astra“, auf rauhen Pfaden zu den Sternen. Mal frei übersetzt. Viele haben Angst vor der eigenen Courage. Das hemmt gewaltig. Viele sagen mir oft, man, du bist aber selbstverliebt. Nein, nicht selbstverliebt, ich glaube nur fest an mich und das hilft mir, auch mal rauhe See zu überwinden. Immer war in meinem Leben die Fotografie ein ständiger Begleiter. Mit ihr kann man sehr viel ausdrücken. Ich schaue auch gerne die Fotos von anderen. Manchmal beeinflüssen sie mich auch. Womit wir wieder am Anfang sind. Positive oder negative Einflüsse auch mal zuzulassen. Ausgetretene Pfade sind zwar einfach zu gehen, aber wirklich was neues bringen sie nicht. Wie Du schon sagtest, der dornige Pfad bringt neues. In dem Sinne, auf zu neuen Ufern. Mit friesischem Grusse, Charley Ke.

    1. Hey Charley,
      schön, dass nicht nur ich diese Meinung vertrete! Die meisten gehen den einfachsten Weg und beschweren sich, dass die Träume nicht wahr werden. Doch Träume werden nur wahr, wenn man den schwierigen Weg wählt und fest an sich und die Tärume glaubt! „per aspera ad astra“ drückt es einfach perfekt aus! Vielen Dank für deinen tollen Kommentar! Liebe Grüße Tina

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